Digitales Wohlbefinden fördern

Technologien für die Zukunft gestalten

Silhouette einer Person vor blauem Hintergrund mit pinkem Lichtstrahl – symbolisiert digitales Wohlbefinden

Wie digitale Systeme unser Wohlbefinden beeinflussen

Warum die Qualität unserer Tools entscheidet, ob wir motiviert arbeiten oder am Bildschirm ausbrennen.

Was ist digitales Wohlbefinden?

Digitales Wohlbefinden wird durch digitale Systeme erzeugt, die psychische Gesundheit von Mitarbeiter*innen fördern, statt sie zu erschöpfen.

Die meisten digitalen Produkte werden nicht darauf optimiert, dass es den Nutzenden gut geht, sondern darauf, dass sie möglichst aktiv oder produktiv sind. Dabei verbringen wir einen großen Teil unseres Tages am Computer oder am Smartphone. Was als Innovation verkauft wird, ist häufig vor allem eine wirksam gestaltete Sogwirkung, die Menschen dauerhaft im System hält.

Am Arbeitsplatz sind das Konzentration, Tiefenarbeit, mentale Gesundheit und letztlich Produktivität selbst. In der Freizeit zahlen Menschen denselben Preis in anderer Währung: Schlaf, Aufmerksamkeit, psychisches Wohlbefinden, abgeschöpft über Infinite Scroll und Variable Rewards aus der Aufmerksamkeitsökonomie.

Digitales Wohlbefinden bedeutet, diese Logik umzukehren. Das heißt, Tools und Prozesse so zu gestalten, dass sie Motivation fördern und Erschöpfung reduzieren. Durch weniger Meetings, klare Grenzen, weniger Notifications und mehr ungestörte Blöcke. 

Digitales Wohlbefinden weitet den Blick über die nächste Interaktion hinaus auf das, was nach dem Schließen der App, dem Verlassen des Meetings und am Feierabend bleibt.

Aktuelle Veröffentlichungen

Kapitel • November 2025

Usability als Erfolgsfaktor digitaler Plattformen

Mit einer zunehmenden funktionalen Parität der Plattformen wird insbesondere Usability als Differenzierungsmerkmal relevant.

Artikel • Juli 2025

Wer regelmäßig mit schlecht gestaltete Software arbeitet, verliert auf Dauer Motivation und das Risiko für Burnout steigt. Das zeigt eine aktuelle Studie aus Deutschland. 

Studie • Januar 2024

Einfluss von Usability auf das Arbeitsengagement und die emotionale Erschöpfung von Mitarbeitenden

Die Studie betrachtet daher die Wirkung von Usability auf das Arbeitsengagement und die emotionale Erschöpfung bei Beschäftigten.

Wissen zu digitalem Wohlbefinden

Digitale Technologien beeinflussen unser Wohlbefinden in verschiedenen Aspekten. Auf dieser Seite werden Informationen zu Einflussfaktoren und psychologischen Grundlagen von digitalem Wohlbefinden zusammengefasst.

Technostress

Durch den Umgang mit Technologien kann digitaler Stress entstehen, welcher Gesundheit und Motivation erheblich beeinträchtigt. Hier erfahren Sie über die Ursachen und Folgen von Technostress.

Ressourcen & Angebote

Hier finden Sie Tools, Checklisten und Selbsttests rund um das Thema digitales Wohlbefinden. Zusätzlich zur Sammlung der Materialien gibt es nützliche Tipps für alle Interessierten.

Digitales Wohlbefinden im Fokus

Digitale Tools machen vieles einfacher – Kommunikation, Organisation, Lernen, Arbeiten. Doch sie bringen auch Herausforderungen mit sich. Studien zeigen, dass gerade diese „dunklen Seiten“ des Digitalen zu Stress, Erschöpfung und sogar Burnout führen können.

Das betrifft nicht nur unsere individuelle Lebensqualität, sondern auch Arbeitszufriedenheit, mentale Gesundheit, Bildungschancen und gesellschaftliche Teilhabe. Ob sie zu einer besseren Lebensqualität beitragen oder das Gegenteil bewirken, hängt davon ab, wie wir sie nutzen – aber auch, wie sie gestaltet und in unsere Lebenswelten eingebettet sind. Digitale Medien sind weder grundsätzlich schädlich noch grundsätzlich hilfreich. Vielmehr entfalten sie ihre Wirkung je nach individueller Kompetenz, sozialem Kontext, technischer Gestaltung – und dem Maß an Kontrolle, das wir im Umgang mit ihnen empfinden.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Self-Determination Theory als psychologische Grundlage für digitales Wohlbefinden. Außerdem geht es um die Rolle digitaler Arbeit und die veränderten Belastungen in modernen Arbeitswelten, das Phänomen Technostress und die Frage, wie digitale Erschöpfung entsteht – und wie man ihr begegnet. Auch die Auswirkungen der Aufmerksamkeitsökonomie auf unsere Konzentration und kognitive Gesundheit sowie das Konzept digitaler Selbstwirksamkeit spielen eine zentrale Rolle.

Wissen

Digitalisierung am Arbeitsplatz - Beispielbild

Digitales Wohlbefinden und Burnout

Unternehmen werden zunehmend digitaler, betrieblichen Anwendungen sind jedoch häufig komplex und schwer zu erlernen. Erfolgreiche Digitalisierung kann daher durch menschzentrierter Gestaltung erfolgreich sein

Digitalisierung Positive Technology - Frau arbeitet am Computer

Psychologische Grundlagen von digitalem Wohlbefinden

Traditionell konzentrierte sich Software-Ergonomie darauf, Belastungen zu reduzieren – etwa durch nutzerfreundliche Bedienung oder übersichtliche Interfaces. Doch moderne Technologien können unser digitales Wohlbefinden aktiv fördern.

Frau vor blau-pinkem Hintergrund - Symbolbild digitales Wohlbefinden

Digitales Wohlbefinden durch Resilienz fördern

Wer sich Tag für Tag durch verschachtelte Menüs und kryptische Icons klickt, verliert Motivation und auf Dauer auch Gesundheit. Gute Usability hingegen gibt Energie zurück und macht Teams produktiver. Das zeigt eine aktuelle Studie aus Deutschland. 

Das Projekt Digitales Wohlbefinden

Logo Digitales Wohlbefinden weiß

Im Projekt [ Digitales Wohlbefinden ] verfolgen wir das Ziel, die psychische Gesundheit und die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitenden durch Verbesserungen in der digitalen Arbeitsumgebung nachhaltig zu stärken.

Im Mittelpunkt steht der bewusste Umgang mit digitalen Technologien und die Gestaltung nutzerfreundlicher Softwarelösungen, die den Arbeitsalltag erleichtern und nicht zusätzlich belasten.

Wie kann digitales Wohlbefinden gefördert werden?

Wie können wir digitale Technologien so gestalten, dass sie menschliches Wohlbefinden langfristig fördern?

Background Image digitales Wohlbefinden 2

User Experience und Wohlbefinden

Gut gestaltete Software reduziert kognitive Belastungen, vermeidet Frustration und unterstützt effizientes Arbeiten. Eine gute User Experience (UX) ist für digitales Wohlbefinden am Arbeitsplatz daher entscheidend.

Background Image digitales Wohlbefinden 2

Resilienz im digitalen Zeitalter

Resilienz beschreibt die Fähigkeit, Herausforderungen, Stress und Veränderungen erfolgreich zu bewältigen. Gerade in einer dynamischen Welt ist Resilienz ein entscheidender Faktor für langfristige Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit.

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