Digitales Wohlbefinden
Gesunde digitale Arbeit gestalten.
Digitales Wohlbefinden ist ein Zustand, in dem digitale Systeme Menschen entlastet statt erschöpft. Sie zu steigern bedeutet, Systeme so zu gestalten, dass sie Motivation fördern und Erschöpfung reduzieren. Hier finden Sie evidenzbasiertes Wissen über Technostress, UX und psychisches Wohlbefinden.
Wissen
Technologien beeinflussen unser digitales Wohlbefinden über verschiedene Wege. Auf dieser Seite werden Informationen zu Einflussfaktoren und psychologischen Grundlagen von digitalem Wohlbefinden zusammengefasst.
Technostress
Durch den Umgang mit Technologien kann digitaler Stress entstehen, welcher Gesundheit und Motivation erheblich beeinträchtigt. Hier erfahren Sie über die Ursachen und Folgen von Technostress.
Ressourcen
Hier finden Sie Tools, Checklisten und Selbsttests rund um das Thema digitales Wohlbefinden. Zusätzlich zur Sammlung der Materialien gibt es nützliche Tipps für alle Interessierten.
Was ist digitales Wohlbefinden?
Digitales Wohlbefinden wird durch digitale Systeme erzeugt, die psychische Gesundheit von Menschen fördern, statt sie zu erschöpfen.
Die meisten digitalen Produkte werden nicht darauf optimiert, dass es den Nutzenden gut geht, sondern darauf, dass sie möglichst aktiv oder produktiv sind. Dabei verbringen wir einen großen Teil unseres Tages am Computer oder am Smartphone. Was als Innovation verkauft wird, ist häufig vor allem eine wirksam gestaltete Sogwirkung, die Menschen dauerhaft im System hält.
Am Arbeitsplatz sind das Konzentration, Tiefenarbeit, mentale Gesundheit und letztlich Produktivität selbst. In der Freizeit zahlen Menschen denselben Preis in anderer Währung: Schlaf, Aufmerksamkeit, psychisches Wohlbefinden, abgeschöpft über Infinite Scroll und Variable Rewards aus der Aufmerksamkeitsökonomie.
Digitales Wohlbefinden weitet den Blick über die nächste Interaktion hinaus auf das, was nach dem Schließen der App, dem Verlassen des Meetings und am Feierabend bleibt.
Wissen

Digitales Wohlbefinden und Burnout
Unternehmen werden zunehmend digitaler, betrieblichen Anwendungen sind jedoch häufig komplex und schwer zu erlernen. Erfolgreiche Digitalisierung kann daher durch menschzentrierte Gestaltung erfolgreich sein.

Psychologische Grundlagen von digitalem Wohlbefinden
Traditionell konzentrierte sich Software-Ergonomie darauf, Belastungen zu reduzieren – etwa durch nutzerfreundliche Bedienung oder übersichtliche Interfaces. Doch moderne Technologien können unser digitales Wohlbefinden aktiv fördern.

Digitales Wohlbefinden durch Resilienz fördern
Wer sich Tag für Tag durch verschachtelte Menüs und kryptische Icons klickt, verliert Motivation und auf Dauer auch Gesundheit. Gute Usability hingegen gibt Energie zurück und macht Teams produktiver. Das zeigt eine aktuelle Studie aus Deutschland.
Aktuelle Veröffentlichungen
Artikel • August 2026
Digitaler Stress geht mit ernsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen einher. Dieser Beitrag zeigt, warum Achtsamkeits- und Resilienztrainings hier zu kurz greifen und welche Ansatzpunkte Führungskräften stattdessen zur Verfügung stehen.
Kapitel • November 2025
Usability als Erfolgsfaktor digitaler Plattformen
Mit einer zunehmenden funktionalen Parität der Plattformen wird insbesondere Usability als Differenzierungsmerkmal relevant.
Studie • Januar 2025
Einfluss von Usability auf das Arbeitsengagement und die emotionale Erschöpfung von Mitarbeitenden
Die Studie betrachtet daher die Wirkung von Usability auf das Arbeitsengagement und die emotionale Erschöpfung bei Beschäftigten.
Für Unternehmen
Positive Technology
Traditionell konzentrierte sich Software-Ergonomie darauf, Belastungen zu reduzieren – etwa durch nutzerfreundliche Bedienung oder übersichtliche Interfaces. Doch moderne Technologien können mehr: Sie können unser digitales Wohlbefinden aktiv fördern.
Dieser Gedanke steht im Zentrum eines Forschungsansatzes, der als Positive Technology bekannt ist. Was ist Positive Technology? Positive Technology beschreibt die Entwicklung digitaler Systeme, die gezielt darauf ausgerichtet sind, das psychische Wohlbefinden von Menschen zu unterstützen.
Menschzentrierte Digitalisierung im Unternehmen
Im Kontext der industriellen Transformation werden Unternehmen zunehmend digitaler. Beschäftigte interagieren bei der Bearbeitung vieler Aufgaben bereits mit verschiedenen Programmen, welche die Arbeit im Idealfall unterstützen. Teilweise sind die Anwendungen jedoch sehr komplex und schwer zu lernen, was die Beschäftigten sogar an der Erledigung ihrer Aufgaben hindern kann. Eine erfolgreiche menschzentrierte Digitalisierung kann daher nur unter Berücksichtigung menschzentrierter Gestaltungsprozesse stattfinden.
Vorträge & Workshops
In Vorträgen und Workshops wird gezeigt, wie digitale Arbeitsbedingungen mit Engagement und Erschöpfung zusammenhängen und wo Organisationen ansetzen können. Grundlage sind arbeitswissenschaftliche Befunde, effektive Ansätze und die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung.
Als Keynote, Impulsvortrag oder Workshop
