Ressourcen
Ressourcen für gesunde digitale Arbeit
Um fünf war eigentlich Feierabend, die letzte Teams-Nachricht kam aber um 21:40 Uhr. Am nächsten Morgen fehlt die Energie und man hat das Gefühl, es nicht selber im Griff zu haben.
Hier finden als Mitarbeitende, Führungskräfte und Organisationen verschiedene Ressourcen, mit denen Sie Muster erkennen und verändern können.
Was hilft konkret für mehr digitales Wohlbefinden?
Diese Seite bündelt, was Arbeitspsychologie und UX-Forschung dazu wissen. Der Fokus liegt darauf, welche Belastungen digitale Arbeit mit sich bringt, welche Ressourcen dagegen helfen und wo Organisationen, Softwareteams und Beschäftigte ansetzen können.
Auf dieser Seite
01 Selbsttest
02 Für Beschäftigte
03 Für Organisationen
04 Wo Veränderung ansetzt
05 Was die Forschung zeigt
06 Beiträge zum Weiterlesen
07 Begriffe kurz erklärt
Welche Ressourcen stärken digitales Wohlbefinden?
Der Begriff Ressourcen umfasst alles, was Menschen hilft, die digitalen Anforderungen am Arbeitsplatz und der Freizeit zu bewältigen. Für digitale Arbeit ist entscheidend, was Menschen im Umgang mit digitalen Technologien stützt.
Ressourcen hängen mit höherer Motivation zusammen und können den Belastungen abschwächen. Nach der Theorie der Ressourcenerhaltung verlieren gerade die Menschen, die schon wenige Ressourcen haben, unter Druck leichter weitere. Es lohnt sich deshalb, Ressourcen früh aufzubauen und nicht erst in der Krise nach ihnen zu suchen.
Digitale Ressourcen lassen sich aus drei Perspektiven betrachten: der technischen, der organisationalen und der persönlichen.
Technische Perspektive
Aus technischer Perspektive ist die Software selbst Ressource oder Belastung. Gut bedienbare Systeme hängen mit mehr Arbeitsengagement und weniger Erschöpfung zusammen. User Experience ist damit nicht nur eine Frage der Bequemlichkeit, sondern ein Merkmal gesunder Arbeitsgestaltung.
Organisationale Ebene
Auf organisationaler Ebene beschreibt die Forschung als schützende Faktoren insbesondere Schulungen, schnelle technische Hilfe und die Beteiligung von Beschäftigten bei der Einführung neuer Systeme. Hinzu kommen klare Absprachen zur Erreichbarkeit und Rückhalt durch Führungskräfte und Kolleg:innen.
Persönliche Ebene
Persönliche Ressourcen wie digitale Kompetenz, Selbstwirksamkeit oder bewusstes Abschalten nach der Arbeit ergänzen diese Bedingungen. Sie ersetzen sie aber nicht, denn auch die beste Selbstorganisation gleicht schlecht gestaltete Systeme nur in begrenztem Maße aus.
Ressourcen im Überblick
Schwerpunkt
Selbsttest Digitales Wohlbefinden
Anhand von 26 Fragen erfasst der Test drei Bereiche von digitalem Wohlbefinden. Einerseits die digitalen Belastungen, die vorhandenen Ressourcen durch Software und Organisation sowie Ihr aktuelles Wohlbefinden. Das Ergebnis ist ein Profil mit konkreten Hinweisen.
5 Tipps für den Arbeitsalltag
Fünf Ansätze, die Sie ausprobieren können. Von Benachrichtigungen über Fokuszeiten bis zu klaren Erreichbarkeitsabsprachen.
Menschzentrierte Digitalisierung im Unternehmen
Eine erfolgreiche digitale Transformation kann nur unter Berücksichtigung menschzentrierter Gestaltungsprozesse stattfinden.
Was Technostress ist, welche Modelle hinter dem Selbsttest stehen und was die Forschung zu digitaler Arbeit zeigt.
Resilienz aufbauen
Was persönliche Widerstandskraft leisten kann und wo ihre Grenzen liegen. Sie ergänzt gute Arbeitsgestaltung, ersetzt sie aber nicht.
